TASSO-Newsletter

geschrieben von: TASSO e.V. am 26. Mai 2010
Kategorie: sonstiges


TASSO e.V

Frankfurter Str. 20 - 65795 Hattersheim
Telefon: +49 (0) 6190.937300
Web: www.tasso.net - eMail: newsletter@tasso.net

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In regelmäßigen Abständen werde ich aktuelle Infos von TASSO e.V. hier ablegen.


gleiche Themen und Zusammenhänge:

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44 Kommentare zu “TASSO-Newsletter”

  1. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    Meerestiere der Ostsee durch Plastikmüll gefährdet

    Rund 20.000 Tonnen Plastikmüll gelangen nach Schätzungen des Naturschutzbund Deutschland e.V. Jahr für Jahr allein in die Nordsee. Die Verschmutzung durch Plastikabfall findet sich in erster Linie entlang der großen Schifffahrtslinien, die ihren Müll so auf einfache Weise entsorgen. Vorsichtige Schätzungen von Forschern gehen davon aus, dass der Meeresboden der Nordsee mit 600.000 Kubikmetern Müll belastet ist. Durchschnittlich 700 Plastikteile befinden sich auf je 100 Metern Küstenlinie.

    Nach Ansicht von Forschern sind die nicht abbaubaren Plastik-Kleinstpartikel das größte Problem für den Menschen, da sie über die Meerestiere auch in die menschliche Nahrungskette gelangen können.

    Für die Tiere ist die Verschmutzung der Weltmeere eine unendliche Qual. Meeresvögel verhungern, weil sie den Plastikmüll mit Nahrung verwechseln und ein ständiges Sättigungsgefühl verspüren. Robben, Seehunde und Schweinswale verbluten qualvoll, weil der Plastikmüll Magen und Darm perforiert.

    Die Antinea Foundation bereist im Rahmen ihres Projektes “Changing Oceans Expedition” zwischen 2009 und 2018 alle Weltmeere, um den Zustand der Verschmutzung zu dokumentieren. Die so gesammelten Fakten werden hoffentlich Grund genug für umfassende, globale Maßnahmen gegen die immer größere Verschmutzung unserer Meere sein.

  2. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    Silvester-Feuerwerk:
    So nehmen Sie Ihren Tieren den Stress
    TASSO gibt Tipps für den lauten Jahreswechsel

    Hattersheim, 28.12.2010 – Wenn es die Deutschen zu Silvester wieder so richtig krachen lassen, verkriechen sich auch wieder Zehntausende von Hunden und Katzen ängstlich unterm Sofa. Tiere haben schließlich ein bedeutend empfindlicheres Gehör als der Mensch, für sie sind explodierende Raketen und Böller echter Stress. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. gibt Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter:

    • Zitternde Tiere nicht trösten, das bestärkt sie nur in ihren Ängsten
    • Keine Ohren verstopfen, das regt sie nur noch mehr auf
    • Angstlösende Medikamente vom Tierarzt helfen unmittelbar, “menschliche” Beruhigungsmittel wie Baldrian sind angeblich wirkungslos
    • Manche Tierhalter schwören auf alternative Präparate wie Homöopathika (Phosphorus) oder Bach-Blütenextrakte (Rescue), deren Wirkung ist aber nicht wissenschaftlich nachgewiesen
    • Die Tierhalter dürfen selber keine Angst vor dem Knallen haben, das würde sich auf ihre Tiere übertragen
    • Haustiere während des Feuerwerks auf keinen Fall allein lassen
    • Bestehen „Fluchtmöglichkeiten“ – beispielsweise durch eine geöffnete Haus- oder Terrassentür – Hunde unbedingt anleinen und Katzen in eine Transportbox setzen

    Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale: “Wer ängstliche Tiere besitzt, sollte eines auf keinen Fall tun: Selber mitknallen. Dies wäre ausgesprochen verantwortungslos.” Weitaus sinnvoller sei es, die Vorhänge zu schließen und Fernseher, Radio oder den CD-Player auf eine etwas höhere Lautstärke zu stellen. “Für mich ist der Silvesterlärm ohnehin unsinnig, teuer und akustische Umweltverschmutzung”, ergänzt McCreight.

    Angy (LF)

    Angy (LF) sagte dazu am Januar 3rd, 2011 um 16:18 Uhr:

    Also ich kann allerdings aus eigenen Erfahrungen einige Punkte nicht bestätigen!

    Das eigene Haustier, besonders Hunde und Katzen leben meist schon einige Jahre bei ihren Besitzern und wenn man im Umgang mit seinen Tieren eine ähnlich Geräuschkulisse (bewusst oder auch unbewusst) trainiert hat, dann haben diese Haustiere keine Angst vor lauten Geräuschen!

    Wie mir leider von manchen Erziehungsmaßnahmen diverser Tiertrainer bekannt ist, werden gern scheppernde Topfdeckel oder Ähnliches benutzt, um unerwünschte Verhalten des Tieres zu unterbinden – da kann ich nur mit dem Kopf schütteln!

  3. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    So viel Geld geben die Deutschen jährlich für ihre Haustiere aus

    Die Deutschen geben Milliarden für ihre Haustiere aus. Trotz des Krisenjahres 2009 stieg der Umsatz im Bereich Heimtierbedarf im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent auf insgesamt 3,6 Milliarden Euro an, so die Statistik des Industrieverbandes für Heimtierbedarf. Demnach gaben die Deutschen im vergangenen Jahr für Fertignahrung ihrer Haustiere insgesamt 2,6 Milliarden Euro aus. Insbesondere der Bereich „Snack“ wuchs stark an. Es wurden also deutlich mehr Leckerlies an Hund, Katze und Co. verfüttert.

    Für Bedarfsartikel und Zubehör wie beispielsweise Spielzeug waren es 909 Millionen Euro. Insgesamt also ein Milliardenmarkt, der entsprechend hart umkämpft ist. Die Summe, die Futtermittel-Hersteller in Deutschland daher jährlich für Werbung ausgeben, liegt ebenfalls im hohen zweistelligen Millionenbereich.

    Zwei Drittel aller Tierhalter kaufen das Futter im Lebensmitteleinzelhandel inklusive Drogeriemärkten und Discountern, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Beim Fachhandel kauft ein Drittel ein. Bedarfsartikel wie Spielzeug und Accessoires fürs Tier gehen allerdings zu 80 Prozent im Fachhandel über die Ladentheken.

  4. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    Was tun, wenn einem jetzt ein Igel über den Weg läuft?
    Viele Jahre lang galt:
    Wer im Spätherbst einen herumlaufenden kleinen Igel sieht, sollte ihn mitnehmen und zu Hause über den Winter bringen. Doch das muss man heutzutage differenzieren, betont Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V.: „Igel sind robuster, als viele denken. Nur wenn das Tier erkennbar krank oder unterernährt ist, benötigt es menschliche Hilfe.“
    Derzeit sind noch viele kleine Igel unterwegs, um sich für den bevorstehenden Winter ein Fettpolster anzufressen. Liegen die Außentemperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt, haben sie auch gute Aussichten. „Allerdings sollte ein Jungigel im November wenigstens 500 bis 600 Gramm wiegen, bevor er sich ohne die Gefahr des Verhungerns ins Winterquartier verabschieden kann“, erklärt McCreight. „Solange draußen noch Insekten oder Würmer zu entdecken sind, ist die Speisekarte gefüllt. Dann sollte man den Igel seiner Wege ziehen lassen.“

    Wenn die Nahrungstiere der Igel seltener werden, hilft ein abendliches Zubrot zum ausreichenden Winterspeck: „Zum Füttern eignet sich Dosenfutter für Katzen, vermischt mit Haferflocken, oder ungewürztes gegartes Rührei und Hack“, empfiehlt Ulli Seewald, Vorsitzende von Pro Igel e.V.
    In diesem bundesweit tätigen Verein haben sich Igelexperten, darunter Wissenschaftler, Tierärzte, Sachbuchautoren und Vorsitzende deutscher Igelschutzvereine, zusammengeschlossen. Macht das Stacheltier einen eher jämmerlichen Eindruck, ist auffallend dünn und apathisch, dann sei Hilfe im Haus nötig. „Einen Igel zu Hause zu pflegen und überwintern zu lassen, erfordert Sachkenntnis“, sagt sie. „Deshalb sollte man sich zunächst informieren; auf unserer Homepage pro-igel.de findet man genaue Hinweise und Tipps“.

  5. Angy (LF) TASSO e.V. sagt:

    Was tun, wenn einem jetzt ein Igel über den Weg läuft?

    Viele Jahre lang galt:
    Wer im Spätherbst einen herumlaufenden kleinen Igel sieht, sollte ihn mitnehmen und zu Hause über den Winter bringen. Doch das muss man heutzutage differenzieren, betont Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V.: „Igel sind robuster, als viele denken. Nur wenn das Tier erkennbar krank oder unterernährt ist, benötigt es menschliche Hilfe.“

    Derzeit sind noch viele kleine Igel unterwegs, um sich für den bevorstehenden Winter ein Fettpolster anzufressen. Liegen die Außentemperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt, haben sie auch gute Aussichten. „Allerdings sollte ein Jungigel im November wenigstens 500 bis 600 Gramm wiegen, bevor er sich ohne die Gefahr des Verhungerns ins Winterquartier verabschieden kann“, erklärt McCreight. „Solange draußen noch Insekten oder Würmer zu entdecken sind, ist die Speisekarte gefüllt. Dann sollte man den Igel seiner Wege ziehen lassen.“

    Wenn die Nahrungstiere der Igel seltener werden, hilft ein abendliches Zubrot zum ausreichenden Winterspeck: „Zum Füttern eignet sich Dosenfutter für Katzen, vermischt mit Haferflocken, oder ungewürztes gegartes Rührei und Hack“, empfiehlt Ulli Seewald, Vorsitzende von Pro Igel e.V.
    In diesem bundesweit tätigen Verein haben sich Igelexperten, darunter Wissenschaftler, Tierärzte, Sachbuchautoren und Vorsitzende deutscher Igelschutzvereine, zusammengeschlossen. Macht das Stacheltier einen eher jämmerlichen Eindruck, ist auffallend dünn und apathisch, dann sei Hilfe im Haus nötig. „Einen Igel zu Hause zu pflegen und überwintern zu lassen, erfordert Sachkenntnis“, sagt sie. „Deshalb sollte man sich zunächst informieren; auf unserer Homepage pro-igel.de findet man genaue Hinweise und Tipps“.

  6. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    Zahl der Tierversuche in der EU erneut auf hohem Niveau

    Der Verein Ärzte gegen Tierversuche spricht von einer “Schande für Europa”. Die offiziellen Zahlen der Tierversuche in den 27 Ländern der Europäischen Union sind erschreckend:
    12 Millionen Tiere mussten demzufolge in europäischen Labors ihr Leben der Wissenschaft opfern. Darunter 1 Million Fische, 9,2 Millionen Mäuse und Ratten, 21.000 Hunde und 4.000 Katzen.

    Laut “Ärzte gegen Tierversuche” sind Frankreich, Großbritannien und Deutschland die größten “Tierverbraucher”. Die Zahlen seien nur die Spitze des Eisberges, so Dr. Corinna Gericke vom Verein Ärzte gegen Tierversuche. Die Dunkelziffer ist weitaus höher. Darüber hinaus lässt sich anhand der Zahlen ein überproportional hoher Anstieg der Tierversuche in einigen Ländern beobachten.

    So seien in Estland die Tierversuchszahlen um über 600 Prozent angestiegen, in Irland um fast 200 Prozent. Auch einzelne Tierarten wurden mehr als andere für wissenschaftliche Zwecke ausgenutzt. So wurden 40 Prozent mehr Schweine und fast 90 Prozent mehr Halbaffen als noch drei Jahre zuvor “verbraucht”.

    Mit 38 Prozentfällt der größte Teil der Tierversuche der sogenannten experimentellen, zweckfreien Grundlagenforschung zu. “Das oft gehörte Argument, dass Tierversuche Menschenleben retten könnten, stimmt also bei jedem dritten Tierversuch ohnehin nicht”, so Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V.

  7. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    Brieftaube gefunden – was tun?
    Die Taube als stille Luftpost – diese Idee reicht bis ins Mittelalter zurück.
    Damals war die Taube eines der wenigen Kommunikationsmittel. Und auch heute noch erfreut sich der Brieftaubensport mit schätzungsweise 6 Millionen Tieren großer Beliebtheit.

    Bewundernswert ist die unglaubliche Leistungsfähigkeit der Tiere:
    Bei idealen Bedingungen können Tauben durchaus bis zu 800 Kilometer pro Tag fliegen. Dabei erreichen sie Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 125 km/h.
    Wie die Tauben ihren Heimatort finden, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Man geht davon aus, dass sie sich am Sonnenstand und dem Erdmagnetfeld orientieren.

    Was können Sie tun, wenn Sie eine Brieftaube finden?
    Brieftauben haben grundsätzlich einen Fußring und einen weiteren Ring mit einer Telefonnummer des Halters zur Identifizierung.
    Verletzte Tiere fängt man am besten behutsam mit einem Wäschekorb.
    Erschöpften Tieren kann man eine Schüssel mit Wasser und Vogelfutter zur Stärkung anbieten.
    Wenn Sie eine Taube gefunden und die Ringnummer abgelesen haben, sollten Sie unter 0201.8722425 einen Vertrauensmann des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter anrufen. Er gibt dann Auskunft, wie es mit der gefundenen Taube weiter geht.

  8. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    Betroffene trafen sich zum Meinungsaustausch
    68 Hundebesitzer berichteten von skrupellosen Händlern und horrenden Tierarztkosten

    Duisburg, 13.09.2010 (profact) –
    Zum ersten Mal haben sich am 12. September 2010 Opfer dubioser Hundehändler getroffen. Diese “Züchter” halten Rassehunde unter katastrophalen hygienischen und sozialen Bedingungen und missbrauchen die Hündinnen als Gebärmaschinen. Die Welpen werden schon im Alter von wenigen Wochen für 40 oder 50 Euro an skrupellose Händler verkauft und in Deutschland mit Gewinnspannen von bis zu 1000 Prozent angeboten. Dennoch liegen die Preise um die Hälfte bis zwei Drittel unter denen von seriösen Züchtern. Doch sehr viele der jungen Hunde sind nicht oder nur unzureichend geimpft, sie leiden unter zum Teil unheilbaren Krankheiten und psychischen Störungen. Für die Besitzer bedeutet das horrende Tierarztkosten oder sogar den baldigen Tod des Welpen. Einer der führenden Welpenhändler hat seinen Sitz im Ruhrgebiet.

    Um den unheilvollen Kreislauf von Angebot und Nachfrage zu stoppen, haben die drei Tierschutzorganisationen TASSO e.V., der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) und der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) 2010 zum Jahr gegen den unseriösen Welpenhandel ausgerufen. Im Rahmen der Kampagne meldeten sich immer mehr Betroffene, die sowohl rechtlichen als auch tierärztlichen Rat und Beistand suchten. Diesen Menschen wurde nun in Duisburg ein von den Tierschutzorganisationen organisiertes Forum geboten.

    68 Hundebesitzer ließen sich von Rechtanwalt Peer Fiesel, Präsident des Landestierschutzverbandes NRW, und Diana Plange, Fachtierärztin und Sachverständige für Tierschutz, über Hintergründe und sinnvolle Maßnahmen zum Thema “Wühltischwelpen” informieren. “Aufklärung ist das beste Mittel, den Sumpf des unseriösen, gewerbsmäßigen Hundehandels auszutrocknen”, resümiert Philip McCreight von TASSO im Anschluss an das dreistündige Treffen. Und Dieter Ernst, Geschäftsführer des ETN, erklärt: “Der Zusammenschluss dreier Tierschutzorganisationen, TASSO, bmt und ETN, die ein gemeinsames Ziel verfolgen, ist beispielhaft. Wir werden weiterhin alles tun, um den Verbrechern, die auf Kosten der Tiere viel Geld verdienen, das Handwerk zu legen!”

  9. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    Tierischer Kaffee –
    ein besonderer Genuss?

    Bis zu 1.000,- Euro für ein Kilogramm Kaffee muss ein wahrer Genießer schon mal hinblättern, wenn er einen Kaffee der ganz besonderen Art möchte.
    Wie der recht unbekannte Civet Kaffee, der auch unter dem Namen Kopi Luwak oder Coffee Alamid vertrieben wird, entsteht, dürfte dabei den wenigsten Kaffeetrinkern bewusst sein.

    Eine bestimmte Schleichkatzenart frisst die Kaffeekirschen (Bohnen und Fruchtfleisch). Die unverdaulichen Kerne werden von den Tieren ausgeschieden und das Exkret von den Bewohnern Indonesiens und der Philippinen, wo die Katze beheimatet ist, eingesammelt. Im Darm des Tieres haben die Bohnen so den ersten natürlichen Nass-Fermentationsprozess durchlaufen und geben dem Kaffee seine besondere Note eines muffigen, erdigen und vollen Aromas.

    Den Nachweis erbrachte ein kanadischer Lebensmittelchemiker, der auf den Oberflächen der Kaffeebohne winzige Krater entdeckt haben soll – vermutlich von den Verdauungssekreten – die den anderen Kaffeebohnen fehlen.
    Bedenklich ist:
    Die steigende Nachfrage hat dazu geführt, dass die Schleichkatzen mittlerweile von den Einheimischen gefangen und mit Kaffeebohnen vollgestopft werden. Sie sterben letztendlich an Mangelernährung!

  10. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    Militärversuche an lebenden Tieren untersagt
    Protest der „Ärzte gegen Tierversuche“ erfolgreich

    Nach Plänen der US-Armee in Deutschland hätten auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr in der Oberpfalz Schweine und Ziegen verletzt werden sollen, um diese dann zu Übungszwecken im Rahmen der Sanitätsausbildung zu behandeln. Der Verein Ärzte gegen Tierversuche und andere Tierrechtsverbände hatten zu Protesten aufgerufen. Die zuständige Genehmigungsbehörde, die Regierung der Oberpfalz, untersagte den Amerikanern das Vorhaben, da die Experimente gegen das Tierschutzgesetz verstoßen würden. Schweinen und Ziegen sollten nach dem Willen der US-Armee zu Übungszwecken für Sanitäter mit dem Skalpell Stich- und Schnittwunden beigebracht werden, um eine möglichst realitätsnahe Übungssituation zu simulieren.
    “Tierversuche zur Entwicklung und Erprobung von Waffen, Munition und dazugehörigem Gerät sind in Deutschland verboten“, so die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche. “Außerdem dürfen laut Tierschutzgesetz Tierversuche zur Aus-, Fort- und Weiterbildung nur durchgeführt werden, soweit ihr Zweck nicht auch auf andere Weise erzielt werden kann”, so die Vereinigung weiter. Es werde Zeit, dass diese unsinnigen Übungen des Militärs endlich deutschlandweit verboten werden, so auch Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V.
    Die US-Armee kann nun gegen die Entscheidung vor Gericht gehen oder aber einen abgewandelten Antrag erneut einreichen.

  11. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    Erfahrungsaustausch Wühltischwelpen:

    Betroffene berichten – ZDF filmt 1. deutschlandweites Treffen

    Am Sonntag, den 12. September 2010, um 15:00 Uhr treffen sich zum ersten Mal deutschlandweit Hundehalter, die einem unseriösen Hundehändler auf den Leim gegangen sind, zum Erfahrungsaustausch.

    TASSO, der bmt und ETN haben dazu im Rahmen ihrer gemeinsamen Kampagne „Wühltischwelpen – nein Danke!“ aufgerufen. Alle interessierten Hundefreunde sind natürlich auch herzlich willkommen, um zu sehen, wie man sich vor diesen Betrügern schützen kann.
    Wer sich bisher noch nicht angemeldet hat, hat dazu auf der TASSO-Homepage die Gelegenheit.

    Treffpunkt ist die Gaststätte „Bootshaus Ehingen“
    Hirtenweg 6
    47259 Duisburg

    Wir bitten alle Teilnehmer, möglichst viele Unterlagen für die Filmaufnahmen mitzubringen: Impfpässe, Kaufvertrag, Tierarztrechnungen etc.

    Das ZDF sucht für Sonntagmorgen noch Betroffene für eine Homestory.

  12. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    Hund vor Supermarkt in Münster geklaut –
    Wer hat Pia gesehen?

    Als aktuellem Anlass warnt die Tierschutzorganisation TASSO e.V. erneut davor, keine Hunde unbeaufsichtigt vor einem Supermarkt anzuleinen. Auch nicht für nur kurze Zeit!

    Am Freitag den 13. August 2010 wurde am Kaufpark Münster in der Geiststraße um zirka 18:00 Uhr ein schwarzer zirka 40 Zentimeter großer Mischling entwendet. Nach dem dreiminütigen Einkauf fanden die Besitzer von Pia vor dem Supermarkt nur noch die Leine vor.

    Die am Boden zerstörten Tierfreunde haben schon alles unternommen, um den Hund wiederzufinden.

    Jetzt hat die BILD-Zeitung zusammen mit TASSO einen großen Aufruf gestartet.

  13. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    Hund im geparkten Auto:
    Schon 20 Grad Celsius können tödlich sein!

    Mit der Kampagne “Hund im Backofen” kämpfen die Tierschutzorganisation TASSO e.V. und die Online-Community dogspot.de für mehr Verständnis für Hunde im Auto. dogSpot – mit über 300.000 Mitgliedern die größte Hunde-Community im deutschsprachigen Raum – unterstützt die Aktion als Partner von TASSO.

    Trotz Temperaturen von über 30 Grad Celsius finden sich immer wieder Autofahrer, die ihren Wagen in praller Sonne parken – mit dem Hund auf dem Rücksitz. “Dabei reichen schon Außentemperaturen von 20 Grad, um bei direkter Sonneneinstrahlung das Innere des Wagens in wenigen Minuten auf über 50 Grad aufzuheizen”, erklärt Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V. “Für den Hund bedeutet das akute Lebensgefahr.”

    Zur Aufklärung hat TASSO auch dieses Jahr Plakate und Infokarten produziert, die Tierfreunde an “neuralgischen Orten” wie Parkplätze an Supermärkten, Zoos oder Vergnügungsparks platzieren können. “Das Material ist kostenlos und kann unter http://www.tasso.net bestellt werden”, sagt McCreight und empfiehlt denjenigen, die einen apathisch wirkenden, stark hechelnden Hund in einem geparkten Auto entdecken, einen Anruf bei der Polizei. Außerdem sollte der Besitzer ausfindig gemacht werden, beispielsweise durch einen Ausruf in den angrenzenden Geschäften oder über die Verantwortlichen von Zoos und Parks. “Die Polizeibeamten werden hoffentlich eine Scheibe des Wagens einschlagen und den Hund befreien”, so McCreight. Die Kosten für den Einsatz müsse nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz (AZ 12 A 10619/05) der Hundebesitzer tragen. “Außerdem kann er mit einer Anzeige wegen Tierquälerei rechnen”, gibt der TASSO-Chef zu bedenken.

    Ist der Hund endlich befreit, sollte man sehr behutsam mit ihm umgehen und ihn keinesfalls beispielsweise mit kaltem Wasser überschütten. Dr. Rolf Wilcken von der Tierklinik Hochmoor im münsterländischen Gescher empfiehlt feuchte Umschläge an Beinen und Pfoten. Durch die Verdunstung des Wassers werde die Körpertemperatur des Hundes schnell gesenkt. Eiskaltes Wasser sei auch fürs Trinken tabu. “Wenn der Hund überhaupt noch in der Lage ist, Wasser aufzunehmen, sollte dies temperiert sein”, rät Wilcken. Ein Besuch beim Tierarzt sei in jedem Fall notwendig. “Hier kann der Flüssigkeitsverlust durch Infusionen schnell ausgeglichen werden.”

  14. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    Weiterer Etappensieg gegen den unseriösen Hundehandel:
    Hubert W. darf auch weiterhin keine Hunde halten
    Treffen Betroffener am 12. September 2010

    Etappensieg:
    Der 2007 wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorbestrafte Hubert W. hatte unlängst gegen das ihm auferlegte Verbot, Hunde zu halten, geklagt. Erfolglos, wie sich jetzt herausstellte. Die zahlreichen Anklagepunkte führten schon damals zu der Entscheidung des Dorstener Amtsgerichts, Hubert W. keine Erlaubnis zur Hundehaltung zu erteilen. Dieses Urteil hielt auch den damaligen Berufungen stand. Auch heute entschied das Gericht gegen den Mann: Die Verurteilung schließe eine Zuverlässigkeit des Hubert W. aus, so das Gericht in seiner Urteilsbegründung.

    Das Interesse Geschädigter und der Medien an der gemeinsamen Kampagne „Wühltischwelpen – nein Danke!”, die TASSO, der ETN und bmt 2009 ins Leben gerufen hatten, ist riesig. Am 12. September 2010 werden die drei Tierschutzorganisationen deswegen ein Treffen Betroffener aus ganz Deutschland in Nordrhein-Westfalen veranstalten. Erfahrungsaustausch steht hier im Mittelpunkt. Das ZDF wird uns live begleiten und die Geschichten verfilmen.

    Bitte melden Sie sich, wenn auch Sie Erfahrungen mit einem unseriösen Hundehändler hatten und am 12. September 2010 dabei sein möchten.

  15. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    Was tun, wenn der Wellensittich entwischt?

    Tipps vom Profi

    Unsere domestizierten Wellensittiche haben bei einem unfreiwilligen Ausflug in die Freiheit nur sehr geringe Chancen, zu überleben. Auf die gefiederten Mitbewohner lauern viele Gefahren und besonders bei schlechtem Wetter stehen die Chancen nicht gut, dass ein entflogener Wellensittich lange überlebt. Deshalb gilt es, schnell zu handeln. Andererseits können Sittiche wahre Überlebenskämpfer sein.
    So ist manch ein Wellensittich erst nach 3-4 Tagen gefunden worden! Also sollte man die Suche auch nicht zu früh aufgeben, rät Gabriele Rejsek, Koordinatorin für Öffentlichkeitsarbeit des Vereins der Wellensittich-Freunde Deutschland e. V. Praktische Tipps und Empfehlungen von Experten, wie man den Ausreißer wieder bekommt, hat die Tierschutzorganisation TASSO e.V. auf http://www.tasso.net zusammengestellt.


    Wer einen Wellensittich im Freien vorfindet, sollte versuchen, ihn zu fangen. Aufgrund von Erschöpfung und Hunger werden manche Wellensittiche auf einmal zutraulich und sind sogar schon durch offenstehende Türen und Fenster in eine Wohnung geflogen. Jetzt ist es ganz wichtig, Wasser und Futter zur Verfügung zu stellen, da der Vogel bereits ausgehungert ist.

    Wer keinen Käfig zur Hand hat, kann ihn vorsichtig in eine kleine Pappschachtel mit Luftzufuhr setzen. Sollte der Vogel schon geschwächt sein, kann man ihn ganz sanft in ein Handtuch nehmen, um ihn zu wärmen.


    Gefundene Wellensittiche gelten als “Fundsache” und dürfen nicht im Privatbesitz verbleiben. Das zuständige Tierheim muss kontaktiert und der Vogel dort abgegeben werden. Das sollte alles recht zügig passieren.
    In Deutschland müssen Wellensittiche beringt werden. Züchter haben die Pflicht, Buch über die verkauften Tiere zu führen, so kann manchmal anhand der Ringnummer der ursprüngliche Besitzer wieder ausfindig gemacht werden.

    Ob das Tier registriert ist, erfährt man bei TASSO e.V. Notruf: 06190.937300 oder über den Vogelsuchdienst des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e. V. (ZZF) Telefonnummer: 07191.82439

  16. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    Wegweisende Entscheidung:
    Katalonien verbietet Stierkampf

    In der spanischen Region Katalonien wird es ab dem Jahr 2012 keine Stierkämpfe mehr geben. Das beschloss das dortige Parlament kürzlich mit 68 zu 55 Stimmen und neun Enthaltungen. Damit ist Katalonien die erste Region auf dem spanischen Festland, die Stierkämpfe abschafft. Als wirtschaftstärkstes Gebiet des Landes könnte die Entscheidung Signalcharakter für ganz Spanien haben. Auf den Kanarischen Inseln ist der Stierkampf bereits seit 1991 verboten.

    Der Entscheidung ging ein Volksbegehren voraus, bei dem 180.000 Unterschriften für die Abschaffung des Stierkampfes gesammelt wurden. “Ein großartiger Schritt für den Tierschutz”, kommentiert Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO die Entscheidung.

  17. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    Boa Constrictor in Österreich entwischt – Polizei sucht seit Stunden

    Am Sonntagabend ist eine drei Meter lange Boa Constrictor im Süden von Graz ihrem Besitzer entwischt. Wie, ist noch unklar. Offensichtlich habe der Mann seine Wohnung nach einer Attacke des 20 Kilogramm schweren Tieres gegen 14:00 Uhr verlassen. Als er Stunden später nach Hause kam, war die Schlange verschwunden.
    Jetzt sucht die Polizei von Graz mit Hochdruck nach dem für Kinder und Kleintiere nicht ungefährlichen Reptil.

  18. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    Sturm zerstört Tierheim in Hage
    TASSO Aufruf: Tiere brauchen dringend ein neues Zuhause

    Der Sturm über Helgoland hatte am Montagmittag auch das zum Verein “Bund gegen Missbrauch der Tiere” gehörende Tierheim in Hage verwüstet. Innerhalb von nur zehn Minuten waren 75 Prozent aller Bäume umgeknickt, die Telefonleitungen gekappt und Hütten und Freigehege zerstört worden. Zum Glück wurden keine Menschen und keines der Tierheimtiere verletzt, aber alle Tiere sind wegen des Stresses verstört.

    Da den 40 Hunde und nochmal so vielen Katzen aus Hage im wahrsten Sinn des Wortes das Dach über dem Kopf fehlt, sucht das Tierheim jetzt ganz dringend liebevolle Pflegestellen in der Nähe oder – noch besser – ein neues Zuhause. TASSO ruft alle Tierfreunde, die sich mit Gedanken getragen haben, in Kürze ein Tier zu sich zu holen auf, sich unter http://www.tierheim-hage.de nach einem neuen vierbeinigen Freund umzuschauen. Frau Sottmeier vom Tierheim Hage freut sich auf eine Nachricht von Ihnen unter 04933-992824 (wegen Leitungsschäden nicht immer zu erreichen) oder unter tierheim-hage@t-online.de. Auch Spenden zum Aufbau des Tierheims sind gerne gesehen.

  19. TASSO e.V. Tasso e.V. sagt:

    Kampagne “Leben mit Hund” –
    Gewinnen Sie ein Wochenendtraining mit Ihrem Hund

    „Das Leben mit einem Hund ist etwas ganz Wunderbares, so die Fernsehmoderatorin Diana Eichhorn, die die Kampagne “Leben mit Hund” unterstützt. Doch nicht überall sind Hunde willkommen. TASSO und der Europäische Tier- und Naturschutz (ETN) möchten deshalb wissen:
    Wo lebt man mit Hund am Besten?
    Welches ist die hundefreundlichste Stadt Deutschlands?

    Schreiben Sie uns, was an Ihrer Stadt besonders hundefreundlich ist. TASSO und der ETN prämieren die drei besten Städte. Zusätzlich verlosen wir unter allen Einsendern eines kleinen Fragebogens tolle Preise rund um den Hund. Gewinnen Sie zum Beispiel ein Wochenendtraining mit dem bekannten Hundetrainer für sprachfreie Kommunikation Mirko Tomasini inklusive Übernachtung im Hundehotel Bergfried im Bayrischen Wald oder einen Preis von Zoo & Co.

    TASSO e.V.

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    eMail: newsletter@tasso.net
    HomePage: Tasso.net

  20. TASSO e.V. Tasso e.V. sagt:

    WM-Fans auf vier Pfoten gesucht -
    Die schönsten Fotos werden veröffentlicht

    Deutschland hat das WM-Fieber ergriffen. Überall wehen die Fahnen und es herrscht eine ausgelassene Stimmung im Land. Aber nicht nur die Zweibeiner mögen den Kick in netter Gesellschaft. Auch unser Maskottchen Henry, zu sehen unter http://www.tasso.net freut sich über die sommerliche Aufregung.

    TASSO sucht jetzt den schönsten WM-Vierbeiner.
    Laden Sie auf unserer Internetseite ein Foto Ihres Hundes oder Ihre Katze zum Thema “WM-Fan auf vier Pfoten” hoch und sagen Sie uns, was ihr Liebling von der WM hält. Die schönsten Fotos werden auf http://www.tasso.net veröffentlicht.

    TASSO e.V.

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  21. LF_Angy LIPPER-FARM sagt:

    Nach 22 Monaten: Kater Max kehrt schwer verletzt
    nach Hause zurück


    TASSO identifizierte das Tier nach einem Autounfall

    Familie Kollak aus dem friesischen Städtchen Schortens ist überglücklich: Ihr heißgeliebter Kater Max ist wieder da, 22 Monate nach seiner “Flucht” von der heimischen Terrasse. “Wir haben ihn damals nur mal eben ins Freie setzen wollen”, erzählt Klaus Kollak (44), das Tier kannte bis dahin ja nur die Wohnung.
    Anscheinend hat Max die neu gewonnen Freiheit so gut gefallen, dass er über das Nachbargrundstück flitzte und sich fortan nicht mehr blicken ließ. Bis jetzt. Doch das erste Wiedersehen war ein Schock für die Familie: “Max lag schwer verletzt auf dem Tisch einer Tierärztin hier in Schortens, am Kopf sah man noch die Reifenspuren von einem Autounfall. Es ging bei dem Tier wirklich um Leben und Tod.”

    Dass Max nun wieder wohlauf im Kreis seiner Familie lebt, ist aber nicht nur der tierärztlichen Kunst von Dr. Marita Wilken zu verdanken, sondern auch einer unbekannten Finderin, die das Tier mitten auf Fahrbahn liegen sah, in ihr Auto packte und bei der Tierärztin in Obhut gab. “Mein Dank gilt aber auch TASSO”, sagt Kollak. “Der Kater ist dort mit seiner Ohrtätowierung registriert, so konnte die Tierärztin über einen kurzen Telefonanruf sofort uns als Besitzer ausfindig machen”. Die Anrufe von Dr. Wilken und TASSO seien unmittelbar nacheinander erfolgt, so Kollak weiter. “Ich kann deshalb nur jedem Haustierbesitzer empfehlen, die kostenlosen Leistungen von TASSO in Anspruch zu nehmen. Ohne Registrierung hätten wir Max wohl nicht mehr wiedergesehen.”

    Für den Kater habe sein Verschwinden und der beinahe tödliche Unfall natürlich Konsequenzen, sagt Kollak. “Wir haben ihm sofort Hausarrest verordnet. Ins Freie darf er nun nicht mehr, das ist für alle Beteiligten das Beste.”

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  22. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

    Was bringt ein Hundeführerschein?
    Über sieben Millionen Hunde leben allein in Deutschland. Die Vierbeiner sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Trotzdem stößt man als Hundehalter leider nicht immer auf Verständnis. Zum großen Teil sind die Probleme und Missverständnisse im Zusammenhang mit Hunden in der Gesellschaft von den Hundehaltern mit verschuldet. “Als Hundehalter müssen wir den ersten Schritt tun und zeigen, dass wir in der Lage sind, einen Hund auch zu führen”, ist die feste Überzeugung von Mirko Tomasini, dem Hundeexperten für sprachlose Kommunikation. Tomasini spricht damit ein Grundproblem in der Mensch-Hundebeziehung an.
    “Viele Hundehalter haben noch nicht verstanden, dass das Verhalten eines Hundes das Produkt der Beziehung zwischen beiden ist. Und Beziehung gestalte ich durch Kommunikation und nicht durch Erziehung.” Der Knackpunkt ist laut Tomasini das WIE. “Viel zu oft muss ich erleben, dass es dem Menschen nicht gelingt, sich auf den Hund und seine Art der Kommunikation einzulassen. Da muss es zwangsläufig zu Missverständnissen kommen. Und wenn dann etwas passiert, wird die Schuld beim Hund und nicht beim Menschen gesucht.”

    TASSO will wissen:
    Ist der Hundeführerschein die Lösung zu einem besseren Miteinander mit Hunden in der Gesellschaft? Würde ein tieferes Verständnis um das Wesen eines Hundes zu weniger Problemen führen? Sollte jeder Hundehalter einen solchen Führerschein besitzen, damit die Mensch-Hundebeziehung funktioniert?
    Sagen Sie uns, was Sie vom Hundeführerschein halten

    Mehr zum Thema “Kommunizieren statt erziehen” und die sprachlose Kommunikation von Mirko Tomasini erfahren Sie unter:Natur Hund

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  23. LF_Angy TASSO e.V. sagt:

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    Gefahr durch Zecken nicht unterschätzen

    In Kürze sehen sich wieder Tausende von Tierbesitzern mit einem alljährlich wiederkehrenden Problem konfrontiert: kaum steigen die Temperaturen sind auch die blutsaugenden Zecken wieder da und nutzen Hund und Katze als willkommenen Wirt. Die Gefahren durch Borreliose und andere durch die Zecke übertragbare Krankheiten sind bekannt und müssen ernst genommen werden. Nicht selten führen sie zu schwerwiegenden Krankheiten.

    Es gibt einige über den Tierarzt zu beziehende prophylaktische Mittel wie Halsbänder, Sprays, Tropfen oder Pulver. Der Wirkvorgang ist immer der gleiche: Die auf die Haut des Tieres aufzutragende Substanz gelangt ins Unterhautfettgewebe und wird dort gespeichert. Saugt die Zecke nun das Blut ihres Wirtes, „vergiftet“ sie sich und fällt ab. Die Zeckenmittel halten die Blutsauger also nicht – wie fälschlicherweise angenommen – davon ab, unsere Haustiere zu stechen. Nachteil all dieser gängigen Mittel: Sie sind chemisch und für Mensch und Tier nicht ohne Risiken. Immer mehr Tierbesitzer suchen daher nach natürlichen Möglichkeiten der Prophylaxe. Den absoluten Schutz vor Zeckenbissen gibt es allerdings leider nicht. Weder mit den chemischen noch mit den natürlichen Mitteln. Jedoch können verschiedene ätherische Öle durchaus vor Zecken schützen. Wenn rechtzeitig vor dem Auftreten der Zecken mit dem Vorsorge-Schutz begonnen wird, kann das Risiko deutlich verringert werden. Beim Hund wirkt im Allgemeinen ein Gemisch aus Teebaumöl und Neemöl. Für die Katze empfehlen Tierheilpraktiker eine Kombination aus Avocadoöl und Neemöl als Hauptbestandteil.

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  24. LF_Angy TASSO e.V. sagt:

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    600 Schweine erstickt – Blitzeinschlag setzt Kühlanlage außer Kraft

    Im nordthüringischen Abtsbessingen sind am Pfingstmontag 600 Schweine durch Sauerstoffmangel und erhöhte Ammoniak-Konzentration in ihrem Stall erstickt. Ein Blitzeinschlag hatte die Kühl- und Alarmanlage in der Mastanlage außer Kraft gesetzt. Die Schweine wurden erst am Dienstagmorgen entdeckt; nur 100 Schweine konnten gerettet werden. Hätte die Alarmanlage funktioniert, wäre ein Mitarbeiter informiert worden.

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  25. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

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    Profi-Tipps für das Fahrradfahren mit Hund

    Die Sonne scheint, es ist warm – das beste Wetter also für eine kleine Radtour, an der auch lauffreudige Hunde teilnehmen können. Allerdings sind einige Grundregeln zu beachten. TASSO hat dazu den Hamburger Hundetrainer Detlev Schönfelder befragt, hier seine Tipps:

    Nur kräftige Hunde dürfen mit
    Die meisten Hunde laufen gern, man darf sie aber nicht überfordern. Für Welpen und Hunde bis zu einem Jahr ist das Mitlaufen neben dem Rad tabu. Es sollte draußen außerdem nicht zu warm sein. Grundsätzlich gilt zudem: Die Geschwindigkeit muss der Größe des Hundes angemessen sein, wobei man nach „Sprintstrecken“ immer eine Pause einlegen sollte.

    Ohne Training geht’s nicht
    Hund und Fahrrad müssen sich erst aneinander gewöhnen. Dazu nimmt man das Rad zwischen sich und dem kurz angeleinten Hund und schiebt erst einmal ein paar Runden. Der Hund muss sich dabei immer auf Sattelhöhe befinden. Bleibt das Rad stehen, sollte der Hund sich hinsetzen. Klappt diese Übung, wird in freiem Gelände – möglichst abseits von Straßen und stark frequentierten Wegen – mit Herrchen oder Frauchen im Sattel geübt. Fahren Sie langsam und mit einigen Kurven, weichen Sie Hindernissen aus und bremsen Sie spontan, Ihr Hund sollte alles brav mitmachen.

    Vorsicht in dichtem Straßenverkehr
    Der Hund am Fahrrad muss immer auf der dem Verkehr abgewandten Seite des Radwegs laufen. Vermeiden Sie unbedingt dicht befahrene Straßen. Das Mitführen von Hunden am Rad ist zwar nicht verboten, mit rechtlichen Konsequenzen sollte man aber rechnen, wenn das Gespann Rad-Hund zum Verkehrshindernis wird oder gar das Tierschutzgesetz missachtet wird. Das Laufen auf der Straße wird dem Hund ohnehin kaum Freude machen, rauer Asphalt schadet den Pfoten, Autoabgase machen das Atmen schwer.

    Die zehn Regeln von Hundetrainer Detlev Schönfelder fürs Radfahren mit Hund
    1. Viele Pausen einlegen, Hund beobachten
    2. Keine zu jungen, kranken oder alten Hunde am Rad laufen lassen
    3. Laufleistung (Strecke und Tempo) langsam steigern
    4. Nie bei Hitze fahren.
    Der Hund hat keine Fahrtwindkühlung, und in Bodennähe ist es außerdem wärmer als auf dem Sattel
    5. Wasser oder ein erfrischendes Bad im Bach anbieten
    6. Nicht zu lange auf Asphalt bleiben
    7. Abgasreiche Strecken schnell verlassen
    8. Stark befahrene Radwege meiden
    9. Nicht die Leine ums Lenkrad wickeln
    10. Nie vor der Radtour füttern

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  26. LF_Angy TASSO e.V. sagt:

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    Ab 20 Grad Celsius wird das Auto zur tödlichen Falle -
    Erfolgreiche Aktion “Hund im Backofen” auch 2010!

    Jahr für Jahr sterben im Sommer immer wieder Hunde qualvoll im Auto, weil den Besitzern die Gefahren nicht bewusst sind. Bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur wird das Auto zur Hitze-Falle für einen eingesperrten Hund. Das Autoinnere kann sich bei steigenden Temperaturen schnell auf über 50 Grad Celsius aufheizen! Dabei reichen schon wenige Minuten aus, um den Hund dann in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen. Auch ein Fenster, das nur einen Spalt offen ist, kühlt nicht ausreichend! Hunde und Katzen regulieren den Wärmeaustausch über Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d.h. die Körpertemperatur steigt an. Erste Anzeichen eines Hitzschlages sind: Unruhe, eine weitherausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf.

    TASSO hatte letztes Jahr die Aufklärungs-Aktion “Hund im Backofen” gestartet, an der sich über 8.000 Menschen beteiligten. Mehr als 600.000 kostenlose Informationskarten zum Verteilen wurden angefordert. Helfen Sie mit, andere Hundehalter zu informieren. Fordern Sie jetzt unser kostenloses Informationsmaterial mit Tipps zur ersten Hilfe bei Hitzschlag zum Verteilen an. Beobachten Sie einen Hund in einer Notsituation im Auto, zögern Sie nicht, die Polizei zu rufen!

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  27. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

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    Kleiner Einsatz – große Wirkung

    Ohne unser Team, modernste Technik und unsere 24-Stunden-Notrufzentrale könnte TASSO nicht ein einziges Tier zurückvermitteln. Die Kommunikation mit unseren Mitgliedern, Tierärzten und Tierheimen ist dabei die Basis unseres Erfolges.

    Doch diese Kommunikation kostet Geld. Allein 1,5 Tonnen Papier benötigt TASSO Jahr für Jahr für die Kommunikation mit allen Mitgliedern. Dazu kommen Druckkosten und Porto, die für die Tierhalter kostenlosen Plaketten und Suchplakate, Telefonkosten und und und….

    Was würden Sie davon halten, wenn Sie z.B. unsere zweimal im Jahr erscheinende Informationszeitschrift DER TIERNOTRUF in Zukunft in der gleichen Aufmachung, aber per E-Mail erhalten würden? Sie könnten TASSO – und damit dem Tierschutz – mit dieser modernen Form der Kommunikation enorm helfen, Geld zu sparen. Wenn nur zehn Prozent unserer Leser diesen elektronischen Service in Anspruch nehmen würden und sämtliche Kommunikation per E-Mail laufen würde, könnten wir doppelt so viele Tierheime in ihrer Arbeit unterstützen und neue, dringend notwendige Tierschutzprojekte im In- und Ausland realisieren.

    Machen Sie mit! Helfen Sie Tieren in Not, indem Sie sich für Kommunikation per E-Mail entscheiden.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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    Dachs ist das Wildtier des Jahres 2010

    Der in Familienverbänden lebende Dachs – der größte heimische Marder und wissenschaftlich Meles meles genannt – ist im ganzen europäischen Festland bis zum Polarkreis beheimatet. Außerdem findet man ihn in Asien und Japan. Dennoch bekommt man das scheue, zirka 90 Zentimeter lange und 15 Kilogramm schwere Tier so gut wie nie zu sehen, weil es nachtaktiv ist. Charakteristisch sind die silbergraue Färbung sowie das weiße Gesicht mit den schwarzen Streifen von der Nase bis zum Ohr. Der Allesfresser gräbt sich im Waldboden bis zu fünf Meter tief in die Erde um seine Behausung zu bauen. Jede Dachsgeneration baut die unterirdischen Gänge weiter aus, so dass ein Tunnel-System aus mehreren hundert Metern entstehen kann. Nicht selten bewohnen Dachs und Fuchs die Bauten gemeinsam. Der Begasung der Rotfuchsbauten ist auch der Dachs in den 70er Jahren massenweise zum Opfer gefallen. Inzwischen haben sich die Bestände aber wieder erholt.

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  29. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

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    Immer mehr Tiere werden ausgesetzt


    TASSO und Tierheimleiter gehen davon aus, dass viele Hunde und Katzen als „Spielzeug“ angeschafft wurden und jetzt in der Ferienzeit lästig sind

    Für Bernhard Scholz, Vorsitzender des Tierheims im baden-württembergischen Kehl, hat die plötzliche Schwemme an ausgesetzten Hunden, Katzen und Kleintieren einen ganz bestimmten Grund: Es sind Tiere, die für Kinder sozusagen als lebendiges Spielzeug angeschafft wurden und die jetzt in der Ferienzeit lästig geworden sind. „Seit Beginn der Schulferien haben wir zehn Hunde und 35 Katzen und Kleintiere aufgenommen, alle sind hier in der Nähe einfach angebunden oder im Karton abgestellt worden“, sagt Scholz und plädiert für mehr Aufklärung an Schulen: „Oft sind es die Kinder, die ihre Eltern drängen ‚Mama, ich möchte einen Hund‘ und denen es nicht bewusst ist, was das für eine Verantwortung mit sich bringt.“ Schüler ab zwölf Jahren sollen nach den Vorstellungen des Tierheim-Vorstands lernen, welche Aufgaben vor allem nach der Anschaffung eines Hundes auf sie zukommen. „Motivierten Schülern bieten wir beispielsweise an, Hunde spazieren zu führen, und das mehrmals täglich.“

    Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO kann den Aussagen Kohls nur beipflichten: „Auch unsere Erfahrung zeigt, dass noch immer viele Tiere wie ein x-beliebiges Spielzeug gekauft werden. Irgendwann ist dann der Hund, die Katze oder das Meerschweinchen lästig, und dieser Zeitpunkt liegt häufig in den Sommermonaten, wenn es ab in den Urlaub geht.“ Statt sich um eine Pflegestelle für das Tier zu kümmern, werde es ausgesetzt in der Hoffnung, dass sich schon jemand findet, der es versorgt.

    Laut McCreight sollten Eltern vor der – durchaus lobenswerten und sinnvollen – Anschaffung eines Haustiers mit den Kindern über die damit verbunden Aufgaben sprechen: „Wer füttert und hält Körbchen, Käfig oder Box in Ordnung? Wer sorgt bei einem Hund für den notwendigen täglichen Auslauf?“ Nicht zu vergessen seien auch die laufen Kosten, die beispielsweise in einem Hundeleben durchaus die 10.000-Euro-Marke überschreiten könnten. „Ein Tier ist kein Spielzeug, das man nach Lust und Laune benutzen und dann in die Ecke stellen kann. Ein Tier braucht Zuwendung und Pflege, und das erfordert ein großes Verantwortungsbewusstsein, sowohl bei Kindern als auch bei den Eltern.“

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  30. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

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    TASSO warnt vor angeblichen Welpen aus Kamerun

    Sie finden sich in aller Regel in kostenlosen Online-Anzeigenbörsen: Anbieter angeblicher Welpen zum Nulltarif, für die lediglich der Transport nach Deutschland bezahlt werden müsse. Denn die süßen Hundekinder – überwiegend sehr kleiner Rassen wie Chihuahuas oder Yorkshire-Terrier – wären in Kamerun zu Hause. Für 100 bis 200 Euro könne man sie aber einfliegen lassen. Ein Schnäppchen angesichts der Preise, die normalerweise für reinrassige Tiere genannt werden …

    Was viele nach wie vor nicht wissen:
    Diese Tiere existieren gar nicht! “Das Internet ist voll von Berichten abgezockter Hundeliebhaber”, berichtet Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. “Denn hinter den in sehr schlechtem Deutsch abgefassten Anzeigen stecken Betrüger, die nicht nur auf die Vorauszahlung der angeblichen Flugkosten bestehen, sondern anschließend auch noch mit frei erfundenen Zoll- und Tierarztkosten oder mit Beträgen für die Anschaffung einer speziellen Transportbox zur Kasse bitten.” Das üblicherweise per anonymem Bargeldtransfer überwiesene Geld sei auf jeden Fall weg, sagt McCreight, die Chancen auf Wiederbeschaffung gingen gegen Null.

    Das bestätigt Katja S. aus Bremerhaven: “Mein Mann und ich haben uns so sehr einen Yorkshire-Welpen gewünscht, hatten aber dafür leider nicht das nötige Geld. Dann sahen wir diese Anzeige in einem Online-Portal.” Lediglich 150 Euro sollte die 32-Jährige zahlen, für die Flugkosten von Kamerun nach Deutschland. “Ich habe das Geld angewiesen. Doch dann kam ein paar Tage später eine E-Mail, dass der Welpe auf einem französischen Flughagen festsäße”, erzählt Katja S. “Ich müsste sofort Geld für eine Flugtransportbox einzahlen, so 600 bis 1200 Euro, ansonsten könne der Welpe nicht transportiert werden.” Als die Hundeliebhaberin weder antwortete noch zahlte, folgte eine weitere Mail aus Kamerun. “In der drohte man mir mit horrenden Kosten für die Unterbringung auf dem Flughafen.” Katja S. kam die Sache inzwischen sehr verdächtig vor, sie reagierte nicht. Und der Kameruner Abzocker lies auch nichts mehr von sich hören.

    Ann-Kathrin Fries, TASSO-Rechtsexpertin mit Anwaltskanzlei in Wesseling, rät jedem, der im Internet auf Angebote für Kamerun-Welpen stößt, den Betreiber der Webseiten zu kontaktieren und um Löschung zu bitten. “Die großen Anzeigenportale kennen das Problem oft schon”, sagt sie. “Die reagieren denn auch schnell mit dem Entfernen. Aber hin und wieder gelingt es den Abzockern, sich bei kleineren Börsen einzuschleichen.” Angeboten zu kostenlosen Welpen sollte man ohnehin mit großer Skepsis begegnen, rät die Rechtsexpertin: “Meist hat die Sache einen Haken, der ganz schön ins Geld gehen kann.”

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    Möglichst keine Tiere unterm Weihnachtsbaum

    Hundewelpen und Katzenkinder sehen ausgesprochen süß aus und erobern Kinderherzen im Sturm. Als Weihnachtsgeschenk scheinen sie deshalb besonders ideal zu sein. Doch Vorsicht: Tierheime werden alle Jahre wieder mit einer Flut von Vierbeinern konfrontiert, Weihnachtsgeschenke für Kinder, die nach der ersten Euphorie den Spaß am Familienzuwachs verloren haben. “Ein Haustier bringt auch Verantwortung mit sich”, sagt Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. “Auf der Tagesordnung stehen nicht nur Kuscheln, Schmusen und Streicheln, sondern auch regelmäßiges Gassi gehen, Saubermachen und Füttern. Manche Kinder sind damit überfordert. Wenn dann die Eltern nicht mitspielen, wird das unüberlegt geschenkte Haustier zur Belastung.” Der Tierschützer appelliert an Eltern, Kindern keine Tiere zu Weihnachten zu schenken. Oder nur dann, wenn zuvor ganz klar über die notwendige Pflege und die Zuständigkeiten gesprochen wurde. Die beste Zeit, sich einen jungen Hund ins Haus zu holen, sei ohnehin das Frühjahr. “Dann macht es einfach mehr Spaß, draußen mit dem Hund herumzutollen”, sagt McCreight und verweist auf die Tierheime, in denen recht häufig schon bereits stubenreine junge Vierbeiner sehnsüchtig auf ein neues Herrchen oder Frauchen warten.

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    Für das Immunsystem und die Abwehrkräfte:
    Minze und Melisse sind altbewährte Hausmittel auch für das Tier

    Die heilende Wirkung von Kräutern ist uns Menschen schon lange bekannt. Doch auch unsere Haustiere profitieren von der Kraft der Natur, da ihr Organismus ähnlich reagiert. So können zwei jahrtausendalte bewährte Kräuter – Minze und Melisse – dazu beitragen, den Vierbeiner gut gestärkt durch die nass-kalte Jahreszeit zu bringen. Die Minze stärkt durch ätherische Öle die Abwehrkräfte, wirkt desinfizierend, entzündungshemmend und durchblutungsfördernd, antimikrobiell und antiviral. Außerdem haben die Inhaltsstoffe eine positive Wirkung auf die Gefäßnerven, den Herzmuskel und das Atemzentrum. Die Melisse wirkt gegen Pilze und Viren, sie wirkt entspannend und krampfstillend, und stärkt die Abwehr des Körpers. Leider sind Kräuter in der heutigen Fertignahrung für Tiere kaum mehr zu finden. Wer seinem Tier etwas Gutes tun will, sollte die Kraftpakete aus der Natur in getrockneter Form hin und wieder unter das Futter mischen. Äußerlich anzuwendende ätherische Öle und Salben sind bei Hund und Katze natürlich ohne vorherige Absprache mit dem Tierarzt tabu!

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    Mietrecht: Das Halten von Hund und Katze ist zustimmungspflichtig

    Seitdem sich Tierfreunde online bei TASSO Rechtstipps zur Tierhaltung holen können, zeigt sich, dass ein Gebiet besonders gefragt ist: die Tierhaltung im Mietrecht. Immer wieder melden sich Tierhalter, die laut Mietvertrag keine oder nur eine begrenzte Anzahl an Hunden oder Katzen halten dürfen und sich dennoch ein bzw. mehr als die erlaubte Anzahl anschaffen und fragen, was der Vermieter dagegen unternehmen kann. „Die Antwort darauf ist recht naheliegend“, so Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries. „Der Mieter verstößt gegen den von ihm unterschriebenen Vertrag und muss die Konsequenzen tragen. Der Vermieter kann die sofortige Abschaffung des Tieres fordern oder gegebenenfalls sogar den Mietvertrag kündigen“, so Fries weiter. Auch wenn im Mietvertrag eine Zustimmung des Vermieters vereinbart wurde, sollte man nicht leichtfertig einen Welpen oder eine Katze anschaffen und auf die Wirkung des sprichwörtlichen Dackelblicks beim Vermieter hoffen. Selbst für den Fall, dass die entsprechende Vertragsklausel im Mietvertrag unwirksam ist, so muss der Vermieter dennoch vorher um Erlaubnis gefragt werden. Der Bundesgerichtshof hat mehrfach eindeutig entschieden, dass zwar die Kleintierhaltung (Fische, Meerschweinchen, Sittiche etc.) nicht per Mietvertrag verboten werden kann. Die Hunde- und Katzenhaltung ist davon nicht betroffen und kann sehr wohl gänzlich verboten oder von einer vorherigen Zustimmung abhängig gemacht werden. „Jeder verantwortungsbewusste Tierhalter, der eine entsprechende Tierhaltungs-Klausel in seinem Mietvertrag unterschrieben hat, sollte sich unbedingt vor der Anschaffung des Haustieres mit seinem Vermieter auseinandersetzen und Ausnahmen oder Genehmigungen immer schriftlich festhalten“, rät Fries eindringlich, da es selten eine nachträgliche Ausnahmegenehmigung durch die Gerichte gibt.

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    Keine Hunde aus Urlaubsländern mit nach Hause nehmen

    Angesichts der vielen streunenden Hunde vor allem in südlichen und südöstlichen Urlaubsländern entdeckt so mancher seine Tierliebe. Mit dem Ergebnis, dass man sich von dem Vierbeiner nicht mehr trennen mag. Der Hund wird also in eine Transportbox gepackt und nach Deutschland „importiert“. Dagegen sei prinzipiell auch nichts einzuwenden, meint Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO, gibt aber zu bedenken, dass sich kaum ein Tierfreund der dann auf ihn zukommenden bürokratischen Hürden bewusst ist. Sinnvoller wäre es, den Hund am Urlaubsort zu lassen und beispielsweise die örtlichen Tierschutzorganisationen zu unterstützen. McCreight: „In vielen Feriengebieten haben sich Tierfreunde organisiert, um das Problem streunender Hunde in den Griff zu bekommen, und zwar in erster Linie durch Kastration. Dadurch wird das bisher ungebremste Wachstum der Population wirkungsvoll eingedämmt.“ Als Beispiel nennt der TASSO-Chef den „Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.“ (bmt), der vor allem in Osteuropa entsprechende Projekte gestartet hat.

    Wer dennoch nach dem Urlaub einen Hund verwöhnen möchte, sollte sich laut McCreight in einem Tierheim umsehen: „Die wissen derzeit nicht mehr, wohin mit den Tieren. Es mangelt sowohl an Unterbringungsmöglichkeiten als auch an Geld für die Verpflegung. Schuld daran trägt wohl auch die derzeitige schwierige wirtschaftliche Situation bei vielen Haustierbesitzern.“ Nicht zuletzt könne man bei einem Hund aus dem Tierheim auch sicher sein, dass dieser gesund ist und die notwendigen Impfungen erhalten hat.

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    TASSO-Tipp: So erkennen Sie artgerechtes Tierfutter

    Wie ernähre ich meinen Hund oder meine Katze möglichst gesund? Welches Futter ist artgerecht? Sollte man eher Trocken- oder Nassfutter bevorzugen? Das Thema ist so vielfältig und facettenreich, dass sich jeder seine eigene Meinung bilden und ausprobieren muss, was dem Vierbeiner bekommt und was nicht. DIE richtige Ernährung gibt es nicht. Aber mit möglichst naturbelassenem, sprich artgerechtem Futter wird man dem Ziel in der Regel recht nah kommen. Barfen oder Rohfütterung, was der Natur am nächsten käme, ist meist nicht ganz einfach und bedarf einiger Erfahrung in der Zusammenstellung der richtigen Bestandteile im optimalen Verhältnis. Wer sein Tier gut ernähren will und dabei ungern mit rohem Fleisch umgeht, sollte bei der Dose auf die vom Hersteller empfohlene Fütterungsempfehlung achten. Diese sagt als einziges Indiz indirekt aus, wie wertvoll der Inhalt ist. Als Beispiel: Ist die Fütterungsempfehlung für einen 24 Kilo schweren Hund bei einem beliebigen Hersteller A mit 400 Gramm pro Tag angegeben, und bei einem anderen Hersteller B zum Beispiel mit der doppelten Menge, liegt das daran, dass der Gesetzgeber in Deutschland eine Mindestmenge an Vitaminen, Mineralstoffen, Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen im Tierfutter vorschreibt. Je nach Qualität des Futters muss man als Tierhalter eventuell doppelt so viel füttern, um seinem Tier die notwendigen Nahrungsbestandteile in ausreichender Menge zuzuführen. Ein Vergleich lohnt also. Und oft wird das teurere Futter durch die geringere Fütterungsempfehlung im Endeffekt günstiger sein.

    REICO, der neue Tierschutzpartner von TASSO setzt seit Jahren auf gesundes Tierfutter. Dazu der Geschäftsführer Konrad Reiber: “Würde sich ein Hund oder eine Katze in der Natur ernähren müssen, so würde der Fleischanteil in der Nahrung bei bis zu 70 Prozent liegen.”

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  36. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

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    Das schmutzige Geschäft mit der Ware Hund

    Das Angebot an jungen Hunden jeder Rasse, Farbe und Größe zu Dumpingpreisen aus unseren Nachbarländern übersteigt die Nachfrage bei weitem und wächst fast monatlich. Dabei kommen die halb verhungerten, ausgemergelten, durch ganz Europa gekarrten und viel zu früh von der Mutter getrennten Tiere nicht mehr nur aus Osteuropa, wie man früher dachte. Belgien und die Niederlande sind jüngst der Umschlagplatz Nummer 1, weil es so viel seriöser klingt. Deutschland ist leider das Hauptabnehmerland für diesen tierschutzwidrigen Handel. Die Massenproduktion der Welpen – überwiegend in Osteuropa – unter schlimmsten Bedingungen, ohne Licht und zusammengepfercht auf engstem Raum kostet in den „Erzeugerländern” nur zirka 30,- Euro pro Tier. In den Abnehmerländern werden die Tiere dann „günstig” für einige hundert Euro angeboten, was meist immer noch weniger als die Hälfte des marktüblichen Preises ist. Die Tiere sind oft nicht geimpft und entwurmt und werden deswegen oft schon mit tödlichen Krankheiten verkauft. Darüber hinaus sind Welpen, die nicht wenigstens 8 Wochen bei ihrer Mutter waren, kaum sozialisiert. Schwere Verhaltensstörungen wie Dauerkläffen, Angstbeißen und Aggressionen sind nur einige der Probleme mit denen sich die neuen Hundebesitzer dann konfrontiert sehen – wenn das Tier die ersten Monate überhaupt überlebt.

    TASSO-Tipp: Kaufen Sie keine Hunde im Internet, auf Parkplätzen, auf Märkten oder durch Kleinanzeigen, wenn Sie nicht von der Seriosität der Anbieter überzeugt sind. Der grausame Hundehandel kann nur dann wirkungsvoll gestoppt werden, wenn die unseriösen Händler keine Nachfrage mehr finden. Das heißt, wenn Tierfreunde nur noch zum Züchter oder Tierheim gehen. Alle anderen Wege unterstützen die Massenproduktion Hund ungewollt.

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  37. TASSO e.V. TASSO e.V. sagt:

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    Wichtigkeit medizinischer Vorsorge wird oft unterschätzt

    Wenn es um die Gesundheit von Haustieren geht, scheint das Internet die Beratung durch den Tierarzt langsam zu verdrängen.

    Das ergab eine Umfrage des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt) bei Tierhaltern. Danach ist der Tierarzt nur für jeden zweiten Tierhalter der wichtigste und erste Ansprechpartner. Mit 26 Prozent kommt dem Internet die zweitgrößte Wichtigkeit zu. Das kann verhängnisvolle Folgen haben.
    So gaben zum Beispiel 63 Prozent der Befragten an, alle notwendigen Impfungen durchgeführt zu haben. Die Realität aber sieht anders aus. Nur die Hälfte aller Hunde und nur ein Drittel aller Katzen sei geimpft, so der bpt. Ein wirksamer Schutz gegen Seuchen ist aber erst bei einer Impfdurchdringung von 70 Prozent gegeben. Die Umfrage ergab ebenfalls, dass die Tierhalter über das Thema Impfen nur unzureichend informiert waren. Jeder Dritte Tierhalter war der Meinung, die Grundimpfung schütze ein ganzes Leben lang, obwohl sie in regelmäßigen Abständen wiederholt werden muss.
    Viele Tierärzte sehen einen Teil ihrer Patienten nur alle paar Jahre in der Praxis, weiß die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die mit den meisten Tierärzten zusammenarbeitet. „Es ist traurig, dass manche Tierhalter ihr Auto scheinbar regelmäßiger warten, als ihr Tier medizinisch untersuchen zu lassen.“, so Andrea Thümmel von TASSO e.V.

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    Aktion „HUND IM BACKOFEN“

    TASSO-Leser forderten über 100.000 Informationskarten an

    TASSO freut sich über den riesigen Ansturm von E-Mails und Anrufen von Tierfreunden, die sich bisher aktiv an der TASSO-Aktion „HUND IM BACKOFEN“ beteiligt haben. Über 2.000 Leser unseres Newsletters haben uns schon um die Informationskarten zum Verteilen gebeten. Nur durch die Hilfe unserer Leser können möglichst viele Tierhalter auf die tödlichen Gefahren, die einem Hund im Auto bei Sonneneinstrahlung drohen, hingewiesen werden. Mittlerweile können die Aufklärungskarten in 5 Sprachen (deutsch, holländisch, französisch, spanisch und englisch) kostenlos bei TASSO angefordert werden. Auch Plakate sind erhältlich. TASSO freut sich über eine weiterhin große Resonanz, um möglichst viele Hunde vor einem Hitzetod zu retten.

    Fordern Sie bei TASSO e.V. Ihre kostenlosen Karten oder Plakate zum Verteilen bzw. Aushängen an. Vielleicht retten Sie ja somit ein Tierleben. Bitte geben Sie uns Ihre Postanschrift und die Anzahl der gewünschten Karten und Plakate an.

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    Presse-Mitteilung: Ein Leben für die Ente

    Hermine Ohler leitet ehrenamtlich und quasi rund um die Uhr die Enten-Hotline in Düsseldorf und hat jetzt in der Brutsaison
    alle Hände voll zu tun

    Über 400 Mal musste Hermine Ohler in diesem Jahr schon ihren „Entenverstand“ unter Beweis stellen: Die agile 61-Jährige wird immer dann gerufen, wenn Entenmütter mit ihren Küken dort auftauchen, wo sie normalerweise nicht hingehören – auf Balkonen, Terrassen, Garagendächern oder mitten im Großstadtverkehr beispielsweise. „Dass Enten in unmittelbarer menschlicher Nachbarschaft brüten, ist gar nicht so ungewöhnlich“, erklärt Hermine Ohler. „In Parkanlagen finden die Tiere durch stöbernde Hunde und spielende Kinder kaum Ruhe.“

    Zwischen April und Juli hat die inoffizielle „Entenbeauftragte der Stadt Düsseldorf“ Hochsaison, die Küken sind geschlüpft und erkunden als Nestflüchter im Schlepptau der Mutter die Umgebung. Wenn sie dabei verkehrsreiche Straßen überqueren oder hilflos auf Dächern und Balkonen wuseln, wisse kaum jemand, was zu tun sei, so Ohler. „Die Mutter zu fangen gelingt fast nie“, weiß die Expertin. „Enten können schließlich hervorragend fliegen.“ Sammle man stattdessen die Küken ein, könnte das für den Nachwuchs fatale Folgen haben. „Küken brauchen ihre Mutter zum Schutz und zum Wärmen. Auf viele wirken die Kleinen zwar putzmunter und selbstständig, aber das täuscht.“

    Wird Hermine Ohler alarmiert, rückt sie in ihrem kleinen Auto und mit einem Drahtgehege an. „Ich fange grundsätzlich die gesamte Entenfamilie“, betont sie. „Nicht mit Gewalt, sondern mit Einfühlungsvermögen und ein paar Tricks.“ Anschließend geht es zum nächstgelegenen Gewässer, einen See zum Beispiel. Nur wenn die Küken frisch aus den Eiern geschlüpft sind, kommen sie für ein paar Tage in einen Stall. „Diese kleinen Gehege in einem Schuppen hat die Stadt zur Verfügung gestellt“, erzählt Ohler. „Weitere offizielle Zuwendungen gibt es nicht. Zum Glück bezahlt mir der Düsseldorfer Tierschutzverein Benzin und eventuelle Tierarztkosten. Für alles andere muss ich selber aufkommen … und das seit nunmehr zwölf Jahren.“
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    Tierschutz-TÜV ab 2012

    Einen ersten und wichtigen Schritt in Richtung einer besseren Haltung von Nutztieren hat der Bundestag am 20. März 2009 als Gesetz beschlossen. Der ab 2012 in Kraft tretende “Tierschutz-TÜV” soll die Haltungsbedingungen für Nutztiere verbessern und kontrollieren. Ein Prüf- und Zulassungsverfahren soll verhindern, dass den Tieren Schmerzen zugefügt werden. Der Agrarausschuss drängt darauf, bei der Legehennenhaltung in Käfigen rasch tätig zu werden. Die zur Umsetzung des Gesetzes erforderliche Rechtsverordnung sollte sich deshalb zunächst auf diese Tiere konzentrieren. Bis Ende des letzten Jahres hatte eine Legehenne ungefähr den Platz einer DIN A4 Seite für sich zur Verfügung. Die nach diesem Zeitpunkt vorgeschriebenen, so genannten Kleinvolieren bieten den Tieren mit zirka 800 Quadratzentimetern pro Henne aber leider auch nur unwesentlich mehr Platz als vorher. Auf Grund des nach wie vor großen Platzmangels können die vorhandenen Scharrmöglichkeiten und Sitzstangen von den Tieren überhaupt nicht in Anspruch genommen werden. Der Stress für die Hennen bleibt. Verhaltensstörungen sind an der Tagesordnung.

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    Meilenstein im Kampf gegen die Robbenjagd:
    Europaweites Handelsverbot ab 2010

    Tierschützer haben Grund zur Freude. Das EU-Parlament in Straßburg hat am 5. Mai 2009 für ein Einfuhr- und Handelsverbot von Robbenprodukten in allen 27 Mitgliedsstaaten gestimmt! Das Verbot muss formal noch von den EU-Regierungen abgesegnet werden und kann dann schon nächstes Jahr in Kraft treten. „Durch das Verbot dürfte mit Europa endlich einer der wichtigsten Absatzmärkte für Robbenprodukte einbrechen.“, so Philip McCreight von TASSO e.V.

    Ausschlaggebend für das längst überfällige Verbot waren die grausamen Tötungsmethoden der Robben mit Spitzhaken, was absolut nicht tierschutzkonform ist, so die Begründung des Parlaments. Mit dem Handelsverbot in Europa bricht eines der wichtigsten Glieder der Handelskette weg. Denn die aufwendige Verarbeitung der Felle zu Pelzmänteln, Mützen, Ölen und Handschuhen erfolgte hauptsächlich in Europa.

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    Mundgeruch bei Hunden und Katzen ernst nehmen

    Mundgeruch bei Hunden und Katzen ist nicht nur unangenehm, sondern oft auch ein Symptom von Zahn- und Zahnfleischerkrankungen. Unbehandelt können daraus ernsthafte Organ-Erkrankungen entstehen. Das zu Beginn oftmals nur ästhetische Problem des schlechten Geruchs sollte also unbedingt ernst genommen werden. Nach Schätzungen leiden bis zu 85 Prozent aller Hunde und Katzen in Deutschland an Zahnbelag, Zahnstein und Maulschleimhautentzündungen.

    Am Anfang dieser Entwicklung stehen Futterreste in der Mundhöhle. Diese lassen Bakterienrasen wachsen, die Plaque genannt werden. Plaque ist für den übelriechenden Geruch verantwortlich und führt in der Folge – unerkannt oder unbehandelt – zu Zahnstein und Zahnfleischentzündung. Da das Zahnfleisch aus einem dichten Netz von feinen Blutgefäßen besteht, können die Bakterien aus solchen Entzündungsherden in der Mundhöhle über die Blutbahnen in andere Organe verschleppt werden und diese schwer schädigen.

    Der Entstehung von Plaque kann vor allem durch eine artgerechte, kohlenhydratarme Ernährung vorgebeugt werden. Als effektivste mechanische Maßnahme zur Entfernung der Bakterienrasen gilt die Pflege mit Zahnbürste und Zahnpasta – aber nicht jeder Vierbeiner findet diese Prozedur angenehm. Dann kann die Neubildung von Bakterien auch auf andere Weise vermindert werden: Durch ein medizinisches Mundwasser, das einfach täglich dem Trinkwasser beigefügt wird. Die enthaltenen Wirkstoffe Chlorhexidin und Xylitol wirken antiseptisch und reduzieren die Vermehrung der geruchsbildenden Bakterien. Das erste Produkt dieser Art ist nun unter dem Namen VetAquadent (von Virbac Tierarzneimittel) bei jedem Tierarzt erhältlich. Eine regelmäßige Kontrolle der Zähne beim Tierarzt ist natürlich trotzdem immer erforderlich.

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    Kastration von Katzen ist aktiver Tierschutz

    Krank, verhungert, jeden Tag ums Überleben kämpfend, herrenlos und auf sich allein gestellt. So schaut das Leben einer Streunerkatze in Deutschland aus. Schätzungen gehen von 3 Millionen dieser armen Tiere aus, die ein erbärmliches Leben in stillgelegten Fabrikhallen, verfallenen Häusern, Gartenlauben, an Kliniken, auf Friedhöfen fristen müssen und nur dank der Großzügigkeit von Tierschützern überleben. Diese Tiere waren im Ursprung alle mal Hauskatzen und sind nach wie vor auf den Menschen angewiesen.

    Das Elend wäre überhaupt nicht nötig, wenn alle Tierhalter ihre Katzen kastrieren lassen würden. So wären ungewollte Nachkommen von Freigängern erst gar nicht möglich. Die weiblichen Katzenkinder werden schon mit zirka 5 Monaten geschlechtsreif und dann natürlich auch trächtig. Das bedeutet, dass z. B. die vielen im April geborenen Katzenkinder schon im Oktober des gleichen Jahres ebenfalls Katzenmütter sind. So jung und schlecht versorgt sind sie kaum in der Lage, diese Würfe Groß zu ziehen. Ein Schrecken ohne Ende.

    Oft lassen sich durch die mit der Kastration einhergehende Hormonumstellung auch viele Verhaltensprobleme lösen, Revierkämpfe nehmen ab und die tödliche Krankheit Katzen-Aids könnte eingedämmt werden. Katzenhalter, die ihre Tiere bei TASSO registriert haben, scheinen sich übrigens auch ihrer Verantwortung gegenüber den Tieren bewusst zu sein. Fast 90 Prozent aller bei TASSO registrierten Katzen sind auch kastriert.

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